Ein wesentlicher Aspekt: Der Buddhismus
Buddha (Sanskrit "Der Erleuchtete") wurde als Siddharta Gautama (ca. 560 bis 480 v. Chr.) als Prinz aus der Shakya-Dynastie geboren. Er wuchs behütet auf und ging den ihm vorgezeichneten Lebensweg, bis im Alter von 29 Jahren sein Erleuchtungsweg begann. Die Begegnung mit einem Greis, einem Kranken und einem Leichenzug machten ihm offenbar, daß Leid und Vergänglichkeit zur menschlichen Existenz gehören. Daraufhin verließ er Heim und Familie, um in Askese zu leben und nach der wahren Erkenntnis zu suchen. Nach 6 Jahren enthaltsamem Lebens erkannte er, daß der Mittelweg zwischen Askese und Überfluß sowie die tiefe Meditation ihn auf seinem Weg weiterführen würden. Schließlich gelangte er, unter einem Feigenbaum meditierend, zur Erleuchtung der Vier edlen Wahrheiten: daß Leiden die irdische Existenz bestimmt; daß Unwissenheit und materielles Denken das Leid verursachen; daß ihre Überwindung das Leiden beendet und daß es hierzu nötig ist, den Achtfachen Pfad zu beschreiten, der in Moral, Meditation und Weisheit besteht. Nur wenn man diesen Pfad beschreitet kann man nach der buddhistischen Lehre das Nirwana (Sanskrit: verlöschen verwehen; oft als Glückseligkeit interpretiert) erreichen. Buddha verbrachte den Rest seines Lebens damit, das von ihm entdeckte Dharma (Gesetz) zu lehren und legte so den Grundstein für den heute weltumspannenden Buddhismus.













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