Dju Su


Die Entstehung des Dju Su ist untrennbar mit der Geschichte des Shaolin Kempo verbunden. Der berühmte Meisterboxer Yen, der unter dem Mönchsnamen Chueh Yuan das Kempo und den Ruf der Shaolin Mönche im Mittelalter geprägt hat, war auch ein Meister der alten chinesischen Selbstverteidigung. Sie bildet die Grundlage des Dju Su, wie wir es heute kennen.
Eng verwand hierzu ist das japanische Jiu Jitsu (die sanfte Kunst), die im gleichen Zeitraum in Japan entstand. Diese beiden Selbstverteidigungsformen wurden entwickelt, um sich gegen einen u.U. auch bewaffneten Gegner erfolgreich zu verteidigen. Dju Su arbeitet daher ohne Kampfstellungen oder Formen (Katas). Wichtig ist es vielmehr, ein Gespür für die Situation und den bevorstehenden Angriff zu entwickeln. Dann folgt das schnelle Ausweichen und eine Kontertechnik, die innerhalb von kürzester Zeit den Gegner Kampfunfähig macht, um ggf. gegen einen weiteren Gegner kämpfen zu können.



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